Montag, 20. Januar 2014

Brot backen

Aufgrund der anstehenden Feierei standen einige Vorbereitungen auf dem Plan. Eine davon hieß "ich backe Brot". 

Und was soll ich sagen, es ist eigentlich ganz einfach. 
Ich habe mich für einen Hefeteig entschieden. Da nun ein paar mehr Leute verköstigt werden wollten, wurde es also auch eine größere Menge (4-5 Brote, Chiabatta-Größe). 

Dafür brauchte ich: 
2 kg Mehl (405er) 
1l lauwarmes Wasser
2 Würfel frische Hefe (à 42g) 
Salz (ca. 5 TL)


Als erstes das Mehl und das Salz in eine Schüssel geben (die Schüssel sollte groß genug sein, dasmit man nachher auch noch darin kneten kann).

In die Mitte des Mehlberges drückt man nun eine Kuhle und bröselt die Hefe hinein. Dann die Hefe mit einem Drittel des lauwarmen Wassers (bei mir also 330 ml) in dieser Kuhle vermengen. Achtung, es soll wirklich nur in der Mitte gerührt (ich habe das mit den Fingern gemacht) und nicht schon das ganze Mehl mit eingearbeitet werden.
Wenn Hefe und Wasser gut vermengt sind, ein bisschen Mehl (von drumrum) darüber stäuben.

Dann kommt schon die erste Ruhepause - also Geschirrtuch drüber legen und ein bisschen bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Und zwar genau so lange, bis sich auf dem über das Hefe-Wasser-Gemisch gestreute Mehl erste Risse zeigen (ca. nach 15 Minuten).

Nun kommt das restliche lauwarme Wasser dazu und alles wird kräftig vermengt und verknetet. 
Ich gebe das Wasser lieber portionsweise dazu, so kann ich besser abwägen, wann es genug Wasser ist und muss nicht im Nachhinein noch mehr Mehl dazu geben, weil der Teig vielleicht doch zu nass geworden ist. 

Jetzt beginnt der anstrengende Teil: kneten bis die Arme schmerzen ;) 
Das ist natürlich in diesem Fall aufgrund der Mege noch ein bisschen anstrengender. Nachdem alles schonmal ein ansehnlicher Kloß geworden ist, habe ich dann auch von der Schüssel auf die Arbeitsfläche gewechselt - das geht dann doch einfacher. 

Nach dem Kneten habe ich gleich die Brote geformt und beschlossen, dass ich den Teig dann geformt auf dem Blech gehen lasse. In unserem Fall habe ich einige der Brote noch etwas gepimpt ;)
Das eine mit Käsestückchen (Gouda), das andere mit in Öl eingelegten getrockneten Tomaten und Tomatenmark. 
Also Brotlaibe formen, aufs Blech legen und wieder Tuch drüber zum Ruhen. 
Achtung, man sollte den Broten genügend Platz auf dem Blech geben, sie gehen ja noch auf. Meine beiden haben auch beschlossen, dass es sich eng aneinandergekuschelt noch besser gehen lässt. Sie ließen sich nach dem Backen aber ganz leicht wieder voneinander trennen. ;)

Wenn sie genügend gegangen sind (in unserem Fall waren es einige Stunden, bis die Gäste da waren), ab in den auf ca. 220°C vorgeheizten Ofen. Dazu unbedingt noch eine Schale mit Wasser mit in den Ofen stellen, damit es ein bisschen zusätzliche Luftfeuchtigkeit gibt. Nach ca. 10 Minuten könnt ihr die Temperatur dann auf 180°C runter drehen.
Die Brote sind fertig, wenn sie langsam braun werden und wenn sie hohl klingen, wenn man unten auf den Boden klopft.

Vom fertigen Brot habe ich leider kein Bild mehr - da haben wir uns dann doch lieber um die hungrigen Gäste gekümmert.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit :)

Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche

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