Freitag, 30. Januar 2015

Ein kleines Päckchen große Freude

Ich habe ein kleines Päckchen bekommen.
Es steht Yay! drauf. Was da wohl drin sein mag?

 

Aha, ein kleines schwarzes Kästchen. Mit einem Tropfen drauf? Hmmm...


Und wer guckt da raus?


 Die kenn ich doch...

Ja, sie ist es wirklich. Die kleine Madame


Und es sind noch mehr da drin!


Und zwar meine neuen Visitenkarten. Um ganz genau zu sein, meine ersten eigenen muckelfuchs-Visitenkarten! In quadratisch. Mit unterschiedlichen Rückseiten - alles Sachen, die ich schon so gewerkelt habe. Eine feine kleine Mischung. ;)


Vorne drauf das Logo mit QR-Code zum Blog - und natürlich noch ein paar mehr Infos ;) 
 




Hach, ich freu mich so. Das war wirklich ein schönes kleines Paket.
Ich fürchte nur, dass ich ein kleines Problem haben könnte. Ich finde die Karten so schön, dass ich sie nicht weggeben mag. :P Da muss ich also noch ein bisschen üben.

Wegen der Freude gehts noch rüber zum Freutag - mal sehen, was euch heute so erfreut!

Allerliebste Freitagsgrüße

Donnerstag, 29. Januar 2015

Meine erste Frida

Ja, ich weiß. Der Schnitt "Frida" vom Milchmonster ist inzwischen schon fast ein Klassiker. Und doch habe ich bisher noch keine genäht. Aber jetzt!

Genäht habe ich eine in Größe 62 nach dem Freebook.

Und verwertet wurde eine alte Jeans vom Ekstrøm, ein Rest vom Blumenstoff vom Möbelschweden, aus dem ich auch schon dieses Kleid genäht habe und gepunkteter, dicker Jersey als Bündchen.

Es ist übrigens nicht nur eine Frida-Premiere, sondern auch noch eine Taschen-Premiere. Ich weiß gar nicht warum, aber an so richtige Eingrifftaschen habe ich mich nie getraut.  Halt, nicht ganz richtig! Hier und hier habe ich doch schonmal Taschen auf Hosen genäht. Aber das waren irgendwie andere.

Naja, wie auch immer. Nun habe ich auf jeden Fall nach der tollen Anleitung vom Milchmonster festgestellt, dass solche aufgesetzten Eingriffstaschen bei Hosen gar keine Zauberei sind. :)

So, und nun aber Bilder:





 Ist ganz cool geworden, oder? ;) 

Frida geht noch schnell eine Runde auf Reisen zu Meitlisachen und Kiddikram.

Herzallerliebste Grüße

Dienstag, 27. Januar 2015

Verspätete Geschenkübergabe - Kleid und Shirt

Nun ist Weihnachten ja wirklich schon eine ganze Weile her. Aber wie es manchmal so ist, bleiben einige Dinge, die der Weihnachtsmann hier zur persönlichen Übergabe abgegeben hat, dann eben doch so lange bei einem liegen, bis man den oder die Empfänger dann endlich mal wieder sieht.
Und manchmal dauert das länger als geplant und als es eigentlich soll.
Aber nun! Nun haben unser Patenkind und ihre kleine Schwester ihre Geschenke endlich bekommen und darum kann ich sie hier nun auch zeigen.

Neu entstanden sind zusammenpassend ein Kleid und ein Shirt. Beides Raglan und mit Anpassungen nach diesem tollen Schnittmuster von Mama hoch 2. 

Das Kleid für die Große sollte hoffentlich noch bis zum Sommer reichen, kann aber mit langärmligem Shirt und Strumpfhose auch jetzt schon ausgeführt werden. 
 

Unten am Saum des Kleides habe ich tatsächlich mal mit einem Zierstich gearbeitet. Gefällt mir auch ganz gut. Allerdings wollte die Nähmaschine nicht so ganz wie ich und darum war es ein kleiner Krampf... Wir müssen uns da dringend nochmal unterhalten, mein Maschinchen und ich!

 


Und die kleine Maus bekommt ein passendes Shirt. Ich habe oben einen großen Kuschelkragen angenäht, der entweder hochgeklappt...


... oder umgeklappt getragen werden kann. Ich bin gespannt, wie das am Kind beides aussieht ;)



Und hier nochmal die beiden Stücke.

Dazu gibts für jede noch eine Hose. Die kommen aus meinem Vorrat und ich hab sie euch schon gezeigt. Die Große bekommt diese und die Kleine die wollweiße von hier.

Und das Beste ist: Alle Teilchen sind super angekommen. Die Große hat das Kleid gleich angezogen und verkündet, dass sie heute Nacht darin schlafen möchte und die Kleine hat ihr Shirt sofort begeistern angenuckelt. Ich glaube, das ist ebenfalls ein gutes Zeichen. Und auch die Hose hat sie gleich einmal anbekommen - passt. :)

Die beiden neuen Stücke dürfen noch rüber zu Meitlisachen und zu Kiddikram. Und weil heute Dienstag ist, natürlich auch noch rüber zum Creadienstag.

Liebste Grüße

Donnerstag, 22. Januar 2015

Neues auf der Nadel - eine Decke mit Diagonalstreifen stricken

Ich habe mal wieder ein, nein zwei neue Projekte auf der Nadel.

Zum Einen bin ich dabei die pinke Wolle von hier zu einem schicken Pulli für mich zu verstricken. 
Es ist schon alles vernäht und es fehlt nur noch der Kragen. Bei dem bin ich mir aber noch nicht sicher, wie ich ihn machen will. Und da mir da noch die zündende Idee fehlt, lass ich ihn nun erstmal ein bisschen liegen. Manchmal muss ich auf die richtige Eingebung warten. Das ist eben der Nachteil, wenn man ohne Strickmuster und auch mit nur einem groben Plan arbeitet. ;) 

Dafür habe ich am Wochenende ein bisschen Wolle geschossen. Ist ja nicht so, als hätte ich zu wenig zu Hause aber das war ein Angebot, an dem ich nicht vorbei konnte. ;) Und nun wird dieses feine Zeug aus Baumwolle, Viskose, Leinen und Seide auch gleich verarbeitet, damit die Wolle gar nicht erst dazu kommt, hier rumzuliegen.


Gestrickt wird kraus rechts in Streifen, mit Rundstricknadeln Stärke 5, die Wolle hat eine Lauflänge von 100m auf 50g. Das nur so als Anhaltspunkt ;).


Ich finde, die Farben passen so toll zusammen und sind schon richtig frühlingshaft.
Und auch hier habe ich mal wieder nur einen groben Plan. Ich wollte unbedingt mal eine Decke/ein Tuch in Diagonalstreifen machen. Und das mach ich jetzt. Aber ob es eben nachher eine kleine Decke oder doch eher ein Tuch werden wird, weiß ich noch nicht genau. Vielleicht ja auch beides in Personalunion ;)

Für alle, die es interessiert, wie man sowas (was es denn nun auch immer sein mag) strickt, hier eine kleine Anleitung - es ist nämlich wirklich ganz einfach.


Ich habe mit der ersten Farbe (dunkelbrlau) 5 Maschen aufgenommen und diese normal rechts gestrickt. Auf der Rückrunde hebe ich die erste Masche nur ab und nehme dann eine Masche dazu. Wie das geht, habe ich hier schonmal für die Mütze gezeigt. Weil man das bei den Bildern da wirklich ganz gut erkennt,  habe ich die hier nochmal reinkopiert (dann braucht ihr zwischen den Anleitungen nicht hin und her zu springen :) ).

Also, erste Masche der Reihe abheben, dann seht ihr diesen kleinen Steg zwischen den Maschen: 

Da mit der Nadel durschstechen und eine rechte Masche stricken. 
 
Dann fröhlich weiter mit rechts, bis die Reihe zuende ist. Nächste Reihe wieder genauso. Also wieder erste Masche abheben, dann eine Masche rechts dazu nehmen, dann rechts weiter stricken.

Das ist natürlich auch mit einem glatt rechts Muster möglich, dann müsst ihr halt die Hin- und Rückrunde abwechselnd links und rechts stricken (ist klar, ne?).


Wenn ihr dann genug von einer Farbe habt und die Farbe wechseln möchtet, lasst ihr den Faden, mit dem ihr grade gestrickt habt, einfach am Rand hängen und nehmt euch die Farbe, die nun folgen soll, vor.
Von dieser lasst ihr ein Stück zum späteren Vernähen ebenfalls hängen und strickt dann los. Der einzige Unterschied ist, dass ihr mit der neuen Farbe die erste Masche einmal mitstrickt. So habt ihr einen sauberen Übergang zwischen den Farben. Dann wird im gleichen Muster weitergestrickt wie vorher.

Ich habe es so gemacht, dass ich die Fäden nach einem Farbwechsel nicht abgeschnitten habe, sondern einfach nur ein längeres Stückchen hängen lasse, das ich dann am Ende teilen und vernähen werde. Das ist zwar ein bisschen Tüddelei mit den drei Knäulen immer dran, aber so habe ich den Vorteil, dass ich jederzeit wieder alles aufribbeln kann und die Wolle dann noch an einem Stück ist. Nur für den Fall, dass es doch nicht so aussieht, wie ich mir das so vorgestellt habe. ;)


Ihr könnt aber auch nach jedem Farbwechsel den Faden abschneiden (immer an den Puffer fürs Vernähen denken!). Dann habt ihr immer nur ein Knäul und nichts vertüddert sich.
Als Msuter habe ich überlegt, ob ich gleich breite Blockstreifen mache oder unregelmäßig breite Streifen und mich dann für erst in der Breite abnehmende, dann wieder zunehmende und dann wieder abnehmende (usw.) Streifenfolgen entschieden. 
Ja, und das sieht dann halt bisher so aus. 






Mit der Maschenzunahme in jeder Reihe strickt ihr also nun ein Dreieck mit einem (relativ) rechten Winkel. So entstehen, wenn man die Decke dann grade hinlegt, diagonale Streifen.

Dieses Spielchen treibt ihr nun so lange, bis ihr die gewünschte Kantenlänge für eure Decke erreicht habt. Ab dann werden in jeder Reihe je zwei Maschen zusammengestrickt, damit man die Maschenzahl wieder reduziert - und zwar im gleichen Tempo wie das Zunehmen.

Auch hierfür nochmal Bilder aus der Mützenanleitung (so weit bin ich nämlich noch nicht ;) ).

Erste Masche der Reihe abheben, dann die nächsten beiden rechts zusammen stricken.


Wenn ihr anstatt einer Decke doch lieber ein Dreieckstuch machen wollt, lasst ihr den Teil mit dem Abnehmen der Maschen einfach weg und strickt fröhlich so lange im oben genannten Muster, bis euch das Tuch groß genug ist - oder die Wolle ausgeht.
Bitte beachtet aber, dass bei einem Dreieckstuch die Streifen nicht diagonal sind, sondern horizontal.


Diese kleine Strickerei ist übrigens mal wieder ein Unterwegs-Projekt. Da ich ja pendel, habe ich so einen guten Zeitvertreib und die kleinen Knäule lassen sich gut mitnehmen. Das ist tatsächlich der einzige Nachteil an den großen Konen - die mag ich nicht immer mit mir rumschleppen. Und auf ein kleineres Knäul umwickeln ist mir auch zu doof. Das bleibt also eher zu Hause und die kleinen dürfen mit ;)

Mein Deckentuch schicke ich noch eben rüber zu RUMS und weil ich mich so an den Frühlingspastellfarben freue auch noch rüber zum Freutag.

Euch einen famosen Tag und liebste Grüße

30.000 - Wahnsinn!


Das ist echt der Wahnsinn! Jetzt habe ich schon die 30.000 voll. Hach, ich freu mich!


Und ich danke euch! Es freut mich total, dass so viele Besucher vorbeikommen und es offensichtlich andere interessiert, was ich bzw. was wir so alles machen. Und ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar wie ein kleines Kind! Danke, danke, danke.
Und kommt alle immer wieder gerne vorbei! :)

Und weil ich mich so freue, geht diese Post noch schnell zum Freutag

Liebste Grüße

Dienstag, 20. Januar 2015

Die neue Bande - Holztiere

Heute gibt es wieder mal etwas gemacht vom Ekstrøm. Etwas, was ich gaaaanz toll finde! Ich bin wirklich total begeistert. Und ich kann sogar verstehen, dass er dafür gaaaanz unbedingt eine neue Dekupiersäge brauchte. ;)

Er hat aus Holzresten eine ganz großartige kleine Bande gebaut. Und sie wächst immer noch beständig. Ich bin gespannt, was ich euch als nächstes für Zuwachs zeigen kann. 

Und weil ich die Kleinen so toll finde, müsst ihr jetzt durch eine ganze Bilderflut. So!





















 
















Sind die nicht toll geworden? Ich mag jeden einzelnen von den kleinen Kerlchen. Und ich mag es, wie unterschiedlich der Eindruck durch die unterschiedliche Holzmaserung ist.
Alle sind freihand aufs Brett gezeichnet und dann ausgesägt worden. Auch die Linien, die ein bisschen mehr Leben reinbringen, die also Gesicht und Körperlinien zeichnen, sind eingesägt. Dabei sollte man darauf achten, dass man nicht zu fein wird und damit die Stabilität beeinträchtigt. Also schon Details dadurch hinzufügen, aber immer auf genügend große ganze Flächen achten.

Und dann durfte ich sogar auch noch meinen Teil beisteuern. Ich habe nämlich alle einmal eingeölt (mit einfachem Pflanzenöl) und die Kanten ein wenig rundgeschliffen, damit sie besser in der Hand liegen. Echte kleine Handschmeichler also.

Und weil sie so toll sind, dürfen sie noch schnell rüber laufen, schwimmen, kriechen zum Creadienstag. Zum Upcycling-Dienstag dürfen sie auch noch, da sie aus Resten überwiegend von dem Zaun entstanden sind. Also gibt es nach den wunderschönen Brettern hier noch mehr Möglichkeiten zur Zaunresteverwertung :)
Und bei Kiddikram dürfen sie auch noch vorbeischauen.

____________________________

Nachtrag: Ich habe euch hier nun eine Anleitung erstellt.
____________________________

Liebste Grüße